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Mein großer Jahresrückblick 2017






Der wohl emotionalste Beitrag auf dem Blog, Jahr für Jahr. Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Beitrag tippen möchte oder nicht. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, nicht nur weil ihr auf Instagram dafür gestimmt habt, sondern auch aus dem Grund, dass ich mit dem Jahr 2017 abschließen möchte. 2017 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es war ein gutes aber auch ein sehr schmerzhaftes und nervenzerraufendes Jahr.  (Für den Aufbau des Beitrags habe ich mir bei luiseliebt.de Inspiration gesucht) 



Vorgestern saß ich im Auto. Das Radio lief und Hardwell wurde gespielt. Mir liefen die Tränen aus den Augen und sie brannten sich in meine Haut. Ich ließ den Sommer revue passieren. Spürte Sehnsucht nach all den schönen Momente, hatte ein Kribbeln im Bauch und dennoch eine Angst im Nacken. Ich realisierte zum ersten Mal, was 2017 für mich bedeutete, was sich geändert hat, wie ich mich geändert habe... 




AM STOLZESTEN BIN ICH AUF 


Tatsächlich möchte ich hier keinen Moment nennen. Denn so wirklich stolz kann ich auf mich sein, ich habe 2017 überstanden. Ich habe oft mit mir gerungen, unglaublich viel geweint. Mir die Sorgen anderer zu meinen eigenen gemacht. 2017 war ein Kampf, ein Kampf mit mir selbst und für andere.. Die Last auf den Schultern wurde von Tag zu Tag schwerer und doch muss ich zurückblickend sagen, dass ich mich nun stärker als je zuvor fühle. 2017, so scheiße du auch warst, du hast mich stärker und lebendiger gemacht, als ich es je hätte für möglich gehalten. 





12 OUT OF 12


Januar.. Trennungsschmerz. Ungewissheit. Zukunftsangst.
Februar .. Neuland. Neugier. Abenteuerlust. 
März..  Freiheit. Glück. Frühlingsgefühle.
April..  Leid. Schmerz. Trauer. 
Mai..   Mitgefühl. Unbeständigkeit. 
Juni..  Festivalliebe. Arbeitstier. Prüfungsstress.
Juli..   #dersommermeineslebens . Zeltplatzliebe. Herzensmenschen.
August.. Sommernachtstraum. Freigeist. Bauchgefühl.
September..  Tiefgang. Verlust. Wählen gehen.
Oktober..  Erholung. Unistress. Erstsemesterpartys/Turmzuhause.
November.. Infragestellungen. Realisierungen. 
Dezember.. Feuerzangenbowle. Entscheidungen. 




2017 in ...


5 Bilder


1 .. Mein erster Flug

Ein Ereignis welches ich noch immer nicht in Worte fassen kann. Fliegen ist für mich eines der schönsten Erlebnisse in meinem Leben. Dieses Gefühl, diese Emotionen, diese kleinen Endorphine. Einfach pures Glück. 




2 .. Splash Festival 

Das Splash ist seit Jahren mein liebstes Festival.  2017 durfte ich das erste Mal dort arbeiten. Wow. Das liebste Festival besuchen, Acts miterleben und dafür sogar noch Geld verdienen. Ich schätze mich umso glücklicher, als ich erfuhr mir den Festivalsonntag  freinehmen zu dürfen um die Acts noch näher noch intensiver miterleben zu dürfen. Das Wetter war perfekt. Die Musik atemberaubend und ich einfach überglücklich. 




3.. Airbeatone Festival 


Ein Festival was ich kurz vor Beginn noch hatte absagen wollen. Verdammt hätte ich mir "in den A*sch gebissen. Die Location war grandios, die Bühnenbauer haben unglaubliche Arbeit geleistet. Die Stimmung war  einfach unbeschreiblich und unvergleichlich zu gleich. Die Arbeitsstunden verflogen und ein Act war besser als der andere. Ich tanze die ganze Schicht hindurch, zapfte Bier, bereitete Getränke vor oder sprach mit den Gästen, doch der Moment als die Sonne hinter der MainStage aufging als Headhunterz spielte werde ich wohl nie, nie, niemals vergessen können. Dieser Moment war magisch und so nahbar zugleich, er brannte sich in meinen Erinnerungen fest und wird dort für ewig gehütet. 





4 .. Urlaub am Scharmützelsee


Ende September ging es gemeinsam mit meiner Schwester, meinem Neffen, Hündin Frieda und meiner Mama in den Urlaub. Familienurlaub statt Sommerurlaub. Verlockend und bitter nötig zugleich. So schön mein Festivalsommer auch war und so sehr ich es auch genossen habe im Trubel zu arbeiten und kaum zu schlafen und so viele tolle Menschen kennen zu lernen, so freute ich mich auf die Idylle und die Zeit mit der Familie. Der Urlaub war wunderschön, wir verbrachten unglaublich viel Zeit an der frischen Luft und entspannten am See. Das Foto was ich euch zeige ist mein liebstes aus diesen Tagen ..






5.. Botanischer Garten


Bereits im Mai verbrachte ich einen Mädelstag mit meinen liebsten aus der Uni. Gemeinsam berichten wir unter anderem den Botanischen Garten in Halle. Ich weiß auch nicht wie, dieses Bild unter die 5 gewandert ist, jedoch war ich an diesem tag so glücklich. Ich liebe Pflanzen, doch Kakteen besonders, ihr Anblick machte mich glücklich, warum auch immer. Ich freute mich so sehr dort zu sein und habe mir fest vorgenommen den Botanischen Garten in Zukunft öfter aufzusuchen. Er erdet mich, es ist ein Ort für Rückzug und Entspannung, in manchen Momenten das einzige, was man wirklich benötigt. 



5 Songs ..

Prinz Pi - Für immer und immer 
Casper - Morgellon 
Lana del Rey - Tomorrow Never Came 
Gary Jules - Mad World 
Hardwell - Power


3 Bücher..

Die Insel des Dr. Moreau - top aktuell und ergreifend.

Das Café am Rande der Welt - wundervoll hinterfragend.

Der große Gatsby - so klassisch und zum träumen einladend.


5 Serien ..

Penny Dreadful. Gilmore Girls. Orphan Black. Gossip Girl. Bates Motel.


5 glücklichste Momente..

Kurzurlaub in Antalya. Auch wenn der Aufenthalt dort nur zweit Tage andauerte so genoss ich die Kultur des Landes. Freute mich in der Dunkelheit am Strand lang zu spazieren und war einfach glücklich und erfüllt vom Moment zugleich. 


Im März bekam ich meine ersten Prüfungsergebnisse des Studiums. Ich war unglaublich froh alle Prüfungen bestanden zu haben, dass eine enorme Last von meinen Schultern fiel ..


Im April stieg ich in das Arbeitsleben ein. Ich hatte nun zwei Arbeitgeber für welche ich tätig bin. Nicht die Arbeit an sich war der "glücklichste Moment", sondern das erste Mal das eigen verdiente Geld auf dem Konto zu sehen. Entgegen meiner Erwartungen kaufte ich mir eine wirklich gute Pfanne und dachte mir nun sei ich endgültig im Erwachsenenleben angekommen, zumindest für einen Moment. 


Mein Festivalsommer. Kein Moment an sich, eher viele Wochenenden, welche ein neues Lebensgefühl in mir entfacht haben. Ich kann den Sommer 2018 kaum erwarten. Als Moment des Sommers blieb mir jedoch besonders das Konzert von TheXX im Gedächtnis. Die Musik, diese Gefühle, welche sie in mir auslöst und diese Befürchtung die ich ablegen konnte, die beiden nie live genießen zu dürfen. 


In den letzten Tagen des Jahre 2017 traf ich für mich eine tiefgreifende Entscheidung für meine persönliche Zukunft. Ich habe die Gedanken um diese Entscheidung lange mit mir herumgetragen, doch endlich sprach ich meine Entscheidung darüber aus. Sprach diese Entscheidung bei meinen Eltern an und die Last viel wie Geröll von meinen Schultern, so leicht wie in diesem Moment hatte ich mich unendlich lang nicht mehr gefühlt. 






3 Dingen die sich geändert haben ..


Ich habe Trauer und Verlust gelernt am eigenen Leibe zu spüren. Ich musste schmerzlich erfahren, wie es sich anfühlt einen geliebten Menschen zu verlieren. Ich habe erfahren müssen, was es bedeutet einen geliebten Menschen gehen zu lassen..  es hört nicht auf weh zu tun. 


Allein sein. 
Ich hatte so, so oft alles darum gegeben nicht allein zu sein, in Gesellschaft zu sein egal mit wem, nur nicht allein sein, so meine Devise. 2017 war ich oft allein, vielleicht etwas zu oft. Anfangs war dies sehr schwer für mich, doch nun habe ich es lieben gelernt. Inzwischen bestehe ich auf meine "me-time", ich brauche sie wie den Schlaf in der Nacht. Ich mag es unendlich gern einen Tag im Bett zu verbringen, Bücher zu verschlingen, Netflix Serien zu schauen oder einfach nur gedankenversunken im Bett zu liegen. Es ist toll auch einmal allein sein zu können, zumindest so lange, wie diese Zeit des Allein-seins nicht die Überhand gewinnt. 



Wie bereits etwas weiter oben erwähnt habe ich begonnen zu arbeiten. Anfangs hätte ich nie gedacht, dass dies mit dem Studium vereinbar sein könnte. Nun habe ich gleich zwei Jobs, welche mir wahninnig viel Freude bereiten, welche mich haben in meiner Persönlichkeit reifen lassen welche mich zeitweise an meine Grenzen gebracht haben und mich wirklich forderten. Vielleicht bin ich nur in der "Gastro" tätig, doch auch diese Arbeit und vor allem das lange stehen und die Vor- und Nachbereitunsgzeit sollten nicht unterschätzt werden..














2017 in 20 Gedanken ..


Das vorherrschende Gefühl
Traurigkeit.

Die meiste Zeit verbracht mit
Mir und meinen Sorgen im Kopf.

Der schlimmste Moment
Der Verlust eines geliebten Familienmitgliedes.

Der schönste Moment
Mein erster Flug.

Die größte Überraschung
Ich mag EDM. / Träume verschieben sich Lebensziele ändern sich. 

Das größte Abenteuer
spontan nach Antalya mit einer eigentlich fremden Person. 

Mein größtes Erfolgserlebnis 
Mich von Menschen getrennt zu haben, die mir nicht gut tun.

Der größte Schock
Der Tod von Chester Bennington.

Nochmal erleben
Den Festivalsommer.

Wort des Jahres
Herzschmerz

Stadt des Jahres 
Hamburg

Erkenntnis des Jahres
Denk auch einmal an dich selbst. Man darf nicht immer allen anderen gerecht werden wollen. Selbstliebe ist so wichtig. 

Jemand besonderen kennen gelernt
Wo fang ich da nur an .. 

Gelernt 
Schweigen. Geduld. Türkisch. Nachzugeben.

Aufgehört
Alles allzu verbissen zu sehen. Mir Dinge zu verbieten. Weinen als Schwäche zu betrachten. 

Begonnen
Die Dinge mit Abstand zu betrachten/neutraler anzugehen. Zu Arbeiten. Fitnessstudio. 

Zum ersten Mal gemacht
Geflogen. Getrampt. Mir nichts dir nichts in einer Nachtaktion zu einer fremden Person durch ganz Deutschland gefahren. 

Nach langer Zeit wieder gemacht 
Familienurlaub. 

Gar nicht gemacht 
Sommerurlaub. Tattoo stechen lassen.

Davon möchte ich mehr
Abenteuer. Reisen. Liebe. Lernen. 


























Für 2018 nehme ich mir vor ..


Eine Bucket List für das neue Jahr wird in den nächsten Tagen online gehen. Vornweg möchte ich aber an diesem Punkt sagen, dass ich mir für 2018 vornehme mich wieder selbst zu finden. Herauszufinden wer ich sein möchte, wer ich bin, wer ich sein will und was ich im Leben erreichen möchte bzw. was sich mir von meinem Leben erhoffe. Ich bin unendlich froh darüber 2017 hinter mir lassen zu können und irgendwie einen Neustart zu wagen und einen Neuanfang zu beginnen. 

1 Kommentar

  1. was fuer ein jahr. da darf ich ja ueberhaupt nicht meckern. ich wuensche dir erfolg, lachen und ganz viel liebe fuer 2018!

    xo. tthuy | RubyliXious

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