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Auf Wolke 180 - Die Sache mit der Liebe - Generation „ Beziehungsunfähig“ (?)





Halli Hallo meine Lieben, 

Das Projekt "Auf wölke 180", welches ich mit der lieben Caro bereits vor zwei Wochen in das Leben gerufen habe, geht heute in die zweite Runde.  Den ersten Beitrag  über den Start in einen neuen Lebensanschnitt, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.





Aber nun zum Gegenstand des heutigen Beitrags. Die Ideenfindung von Caro und mir dauerte gar nicht lang. Sie stieß gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin auf einen interessanten Artikel, welcher sich genau um das Thema, welches wir heute ansprechen drehte. Es stellt sich die Frage, ob die unsere Generation beziehungsunfähig ist oder ob wir uns einfach schlichtweg zu fein für eine Beziehung sind oder gar zu viel beschäftigt. Während Caro ebenso, wie ihre Mitbewohnerin ( Mitte 30) Single ist, bin ich seit knapp 3 Jahren in einer Beziehung. 


Wenn ich euch nun erzähle, dass in meiner Beziehung nicht jeden Tag Zuckerschlecken das Tagesprogramm ist, denke ich, erzähle ich euch nichts Neues. Doch ich denke, zu eine rguten Beziehung hören eben genau diese Höhen und Tiefen schlichtweg hinzu. Es macht die Beziehung irgendwie spannen und auf die ein oder andere Art und weise auch interessanter. Es kann eben nicht möglich sein immer der gleichen Meinung anzugehören, man diskutiert und eckt aneinander. Wichtig ist doch nur, dass am Ende eines Tages die Wogen geglättet sind und man einander bewusst ist, wie wichtig man sich ist. 


Doch mehr und mehr erlebe ich es in meinem direkten Umfeld, wie langjährige Beziehung beendet werden. Oftmals passte es nicht, man war sich nicht mehr sicher, ob es das Richtige auf Dauer sei oder man fühlte sich in dem Alter von 20 schlichtweg zu unreif für eine feste Bindung. Ich weiß tatsächlich nicht was ich davon halten soll .. 

Es gibt so viele Arten von Menschen und jeder versucht auf seine eigene Art und Weise seinen, für sich, richtigen Lebensweg einzuschlagen. Doch finde ich und ja an dieser Stelle bringe ich mal meine Meinung ein, sollte dieser Weg nicht überstürzt werden man sollte abwägen und keine übereilten Schlüsse ziehen. Ebenso wenig sollte man aber nur zwecks Rücksicht auf eine andere Person weiterhin in einer Beziehung mit ihr stecken, auch das macht auf Dauer niemanden glücklich ..

Es ist eine Zwickmühle der neu-modernen Zeit. Es ist schwierig zu Zeiten von Facebook und Co wirklich tiefgründige Gespräche zu führen oder wirklich eine Person näher kennen zu lernen. Diese Argumentation klingt banal und beinahe spießig. Doch ist es nicht so, anstelle ein Gespräch zu beginne und sich länger zu  unterhalten wird es viel einfacher eben mal im vorbei gehen nach der Handynummer zu fragen. Oft erlebe ich Jugendliche zwischen 13- 16, die keine vollständigen Sätze mehr zu stände bekommen, da ihr gesamter Wortschaft darauf aufgebaut ist möglichst cool und lässig bei WhatsApp mit den Bekanntschaften in Kontakt zu treten. 

Da stellt sich mir die Frage, wie sollen diese Personen eine Person finden, welche ihr Gegenstück bilden soll. Eine Person finden, mit welcher sie ihren Lebensabschnitt bzw. auch ihr Leben teilen wollen. Diese Person mit welcher sich dieses „lebenslang“ plötzlich erträglich anhört .. 

Das Thema ist mir wichtig und ich könnte noch so viele weitere Aspekte anbringen. 

Mädchen wundern sich nicht mehr ernst genommen zu werden, wenn sie mit ihrem Tinderdate schon am ersten Abend in die Kiste gestiegen sind. Sie wundern sich keine erneute Rückmeldung zu erlangen und sagen dann traurig „ & schon wieder keine Tinderella Story“. Da schlägt sich meine Stirn einfach nur in Falten ..


Slut-Shaming spielt aktuell ebenso eine wahnsinnig große Rolle. Ein jeder möchte ein Statement dazu abliefern, doch ändern wird sich nichts. Worte. Doch wo folgen die Taten. Jeder betitelt jeden und steckt in in Schubladen. Wie ich bereits in diesem Post zum Thema „Labeling" beschrieb.  
Ich finde es traurig ganz klar, ib Sharing bezüglich des Miteinanderschlafens oder wegen der persönlichen Sexualität.

Apropos Sexualität ( ohje meine Gedankensprünge nehmen wieder stark zu, entschuldigt :D ) Sexualität ist etwas komplett normales und ich bin persönliche eine Person, welche sich nicht für die Sexualität des Gegenübers interessiert. Es schert mich einfach nicht da egal, welche Nationalität oder eben Sexualität ein Mensch hat —> Mensch bleibt Mensch. 

Dennoch denke ich, dass vor allem das vor allem in den letzten Jahrzehnten gewachsene Spektrum der Sexualität ein ausschlaggebender Punkt sein kann, wenn es darum geht ob die heutige Generation Beziehungsunfähig sei. 

Viele Jugendliche , so kann ich es mir vorstellen sind verunsichert, viele wiederum verstecken sich, schämen sich für etwas wofür sie nichts können. Wollen ihre Sexualität verheimlichen /vergraben und nicht wahrhaben. Erst vor einigen tagen schaute ich mir ein Video auf YouTube an. Ein Mädchen erklärte, wie sie sich Mitte 20 eingestehen „musste“ A-Sexuell zu sein. Sie wusste Jahre lang die körperlichen oder auch gedanklichen „Symptome“ nicht zu deuten. Sie wusste nicht was die Anzeichen, die ihr ihr Körper oder Geist gab, zu sagen hatten. Sie war stets verunsichert und gab sich immer die Schuld dafür, dass ihr der Geschlechtsverkehr mit Männern nicht gefiel. 

Die Aufklärung in der Gesellschaft ist ein Thema, welches noch immens Nachholbedarf aufweist. Es ist nichts verkehrt daran nicht in die „Norm“ zu passen, die noch von viel zu vielen , denen wir sie mal Idioten, gepredigt wird. 


Ich finde es traurig, wahnsinnig traurig, dass menschen sich verstecken müssen. Menschen ich hinten anstellen um in die Norm zu passen. Unglücklich in Beziehungen stecken und ihre wirkliche Sexualität unter den Tisch kehren müssen, da sie eventuell vom Staat oder von ihrem unmittelbaren Umfeld dafür bestraft werden könnten.

Was ich damit sagen möchte. Nein ich denke nicht, dass die heutige Generation beziehungsunfähig ist. Im Gegenteil es bieten sich viel zu viele Chancen und Gelegenheit zu Zeiten von Facebook und Co. Meine Mama würde in diesem Fall wohl sagen „ Man sieht den Wald vor Bäumen nicht“. Damals konnte man sich nicht einfach in über die Medien miteinander verabreden und auch nicht jeder hatte ein Telefon. Es ist alles so viel einfacher und gleichermaßen doch so viel komplizierter geworden. Man hat zu viel Wahl und doch hat man angst vor sozialer Verstoßung, wenn man beispielsweise nicht zu seiner Sexualität stehen mag oder kann .. 

Es gibt meiner Meinung nach viel zu viele Faktoren die bei einer Partnerwahl wichtig sind. Eben diese Faktoren werden in der heutigen Zeit von Person zu Person anders präferiert, jeder legt wert auf etwas anderes und vielleicht sind wir einfach nur zu beschäftigt mit uns selbst, um die Augen offen zu halten und den potenziellen Partner-in für das Leben zu finden. 


Wir Leben in einer Zeit, die hektische nicht sein könnte. Die Bahn fährt alle 2 Minuten, doch man muss unbedingt die erste bekommen. Man hetzt von einem Termin zum Anderen ohne Rücksicht auf Verluste. Arbeit und Pflichten bestimmen unseren Alltag. Das Handy surrt auch an den Tagen, an welchen wir doch eigentlich frei haben und uns Ruhe gönne sollten. Da stellt sich mir doch die Frage, wie man noch eine gesunde Beziehung und all diesen Stress ohne Konflikte reibungslos unter einen Hut bringen soll .. 


Ich denke bei diesen Worten und Ausschweifungen belasse ich es nun. Ich würde mich wahninnig freuen, auch deine Meinung in den Kommentaren zu erfahren. Ich kann mir einen Austausch mit euch sehr gut vorstellen. 

Bis dahin, 

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